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Engagement für die Vereine um im Karneval: Karl-Heinz Heinen bekommt den Silbertaler


Auch ein Eintrag ins städtische Gästebuch gehörte für Karl-Heinz Heinen zum Besuch bei Bürgermeister Alfred Sonders.

Man muss schon ein paar Dinge geleistet haben, um diese Auszeichnung zu erhalten. Bei Karl-Heinz Heinen waren es mehr als bloß ein paar. „Es ist mir schon lange ein Bedürfnis, Dir für all das, was Du für die Stadt und als Vereinsmensch bewirkt hast, den Silbertaler zu überreichen“, sagte Bürgermeister Alfred Sonders jetzt bei einem Empfang in seinem Amtszimmer.
Zu diesem Empfang wurde der ehemalige Leiter der Alsdorfer Geschäftsstelle der Aachener Bank von seiner Frau Manuela und Sohn Christian begleitet. „Als Bankleiter hast Du immer wieder gerne unsere Vereine unterstützt“, lobte Sonders das berufliche Engagement Karl-Heinz Heinens für das Gemeinwohl. Und das galt bei dem heute 72-Jährigen stets auch im Privaten, etwa im Karneval. Vorsitzender des Festausschusses Alsdorfer Karneval, Senator bei der KG Scharwache, Ehrenmitglied der Prinzengarde, Ehrensenator der Tröter Pötzer Jonge – lang und noch länger ist die Liste der närrischen Verdienste. Auch das Alsdorfer Gymnasium hat von Karl-Heinz Heinens Tatkraft profitiert. „Als Schulleiter Rudi Bast mich vor vielen Jahrzehnten gebeten hat, den Förderverein der Schule wieder auf Vordermann zu bringen, hatte der Verein gerade mal 28 Mitglieder“, erinnerte sich Heinen. Es sollte nicht lange dauern, bis daraus 500 Mitglieder wurden und der Verein wieder ein finanzieller Motor im Schulleben war. Auch das Unterstufen-Fußballturnier konnte dank des Einsatzes von Karl-Heinz Heinen wiederbelebt werden und wurde mit jährlich steigender Teilnehmerzahl ein Erfolg, auf den auch der ehemalige Ofdener Schüler und damalige Präsident des Deutschen Fußball-Bundes, Egidius Braun, aufmerksam wurde. „Er hat 1995 sogar die komplette Schule zu einem Bundesligaspiel eingeladen. Wir sind mit zehn Bussen nach Leverkusen gefahren, wo die Werkself gegen Bremen spielte. Das war schon etwas ganz Besonderes!“
Als größtes persönliches Anliegen nennt Karl-Heinz Heinen aber etwas Anderes: das Blutspenden. Nach einem Verkehrsunfall, in den er als junger Mann mit einem Bundeswehrfahrzeug verwickelt war, spendete er 1972 erstmals sein Blut. Und das tat er in den folgenden Jahrzehnten weitere 153 Mal! „Dieser kleine Pieks kann so eine enorm große Hilfe sein – für mich war es eine absolute Pflicht, immer wieder zu spenden.“ Auch dafür dankte ihm Alfred Sonders bei der Verleihung noch einmal herzlich. „Ich bin richtig froh, Dir vor dem Ende meiner Amtszeit noch den Silbertaler überreichen zu können!“
(apa 02.04.2025)
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