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Ausstellung in der Stadtbücherei beleuchtet Leben jüdischer Sportlerinnen und Sportler vor 1933




Schülerinnen und Schüler des Heilig-Geist-Gymnasium haben sich in einem Projektkurs dem jüdischen Leben in Sportvereinen unserer Region in der Zeit vor 1933 gewidmet. Dabei stand unter anderem die Frage im Mittelpunkt, wie sehr jüdische Sportlerinnen und Sportler als Teil einer Mannschaft mit der nicht-jüdischen Bevölkerung vereint waren. Seine Ergebnisse hat der Projektkurs in einer Ausstellung unter anderem in Aachen präsentiert, nun ist diese Ausstellung erstmals in Alsdorf zu sehen.

Am Mittwoch, 9. November, wird die Ausstellung „Juden in unseren Sportvereinen vor 1933 – als Mannschaft Verein(t)?“ um 11 Uhr im Beisein von Bürgermeister Alfred Sonders in der Galerie der Stadtbücherei in der Stadthalle am Denkmalplatz eröffnet. Ein Roll-Up dieser Ausstellung ist dem aus Alsdorf stammenden Walter Weil gewidmet, einem bereits vor dem Krieg zum Katholizismus konvertierten jüdischer Mitbürger. Walter Weil war Torwart im Fußballverein des Sportvereins Hoengen. Dessen Mutter Laura Weil war Mitglied des "Vaterländischen Frauenvereins" und pflegte während der Zeit des 1. Weltkriegs kriegsverletzte Soldaten im Lazarett in der Marienschule in Alsdorf.Zu sehen ist die Ausstellung bis zum 25. November zu den Öffnungszeiten der Stadtbücherei. 

(apa 07.11.2022)
© Stadt Alsdorf