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"Fairtrade Town" Alsdorf nimmt Fahrt auf


Alfred Sonders, Janine Ivancic, Gertrud und Norbert Kutscher, Ursel Deuster (ebenfalls fair handeln e.V.). Veröffentlichung honorarfrei

Kinder haben Rechte – weltweit. Das war die Botschaft, die zur Feier des Weltkindertags verbreitet wurde.
Beim jüngsten Familienfest an der Burg war auch die Steuerungsgruppe „Fairtrade Town Alsdorf“ vertreten. Mit Spielen, Schaubildern und Schokolade lockte sie viele Kinder und Eltern an ihren Stand. Janine Ivančić, Leiterin der Steuerungsgruppe, erklärte: „Wo fängt man an, wenn nicht bei der Bildungsarbeit? Wir wollen schon den Jüngsten klarmachen, dass es Kinder gibt, die arbeiten müssen, dass es Familien gibt, die sich keine Schule leisten können. Und dass wir etwas daran ändern können.“ Das kann man etwa, indem man beim Einkauf zum Beispiel auf das „Fairtrade-Siegel“ achtet, das soziale Mindeststandards sicherstellt.
Gertrud Kutscher von Verein „fair handeln e. V.“ zeigte sich zufrieden: „Viele Alsdorfer wissen gar nicht, dass es den Eine-Welt-Laden in Alsdorf gibt. Hier konnten wir viele Menschen auf unsere Projekte in Sambia und unsere Angebote aufmerksam machen.“
Auch Bürgermeister Alfred Sonders ließ es sich nicht nehmen, am Stand vertreten zu sein. Seit vielen Jahren Mitglied im Verein „fair handeln“, ist der faire Handel für ihn eine Herzensangelegenheit. Weiterhin werde er das Projekt unterstützen, wo er kann. Ideen für die weitere Arbeit der Fairtrade Town gibt es noch viele.
Der Verein ira e. V., der auch in der Steuerungsgruppe mitarbeitet, war am Familientag durch Géraldine Wronski vertreten. ira e.V. setzt sich für Überlebende von sexualisierter Gewalt und gegen Menschenhandel und weiblicher Genitalverstümmelung ein. „Unser Fokus ist, zu zeigen, wie wichtig es ist, speziell Frauen und Mädchen zu stärken und wie miese Arbeitsbedingungen in den Herkunftsländern und weibliche Migration zusammenhängen, wie fairer Handel sowie Bildungsprojekte langfristig geschlechtsspezifischer Gewalt entgegenwirken können.“ Hier seien Vortragsabende und Workshops gemeinsam mit fair handeln e.V. denkbar.
Der nächste Schritt, erklärt Ivančić, sei jedoch zunächst die formale Bewerbung als Fairtrade Town. Kürzlich stellte die Stadtverwaltung auf fairen Kaffee und Zucker um. Geschäfte, Vereine, Schulen, Presse - Alsdorf erfüllt damit alle Voraussetzungen, den Ratsbeschluss aus dem Frühjahr noch in diesem Jahr umzusetzen. 

(apa 11.10.2021)

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