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"Generationenbrücke" leitet neue Treffen mit Brieffreundschaften ein




Bereits seit acht Jahren sind das städtische Familienzentrum Mariadorf-Blumenrath, Kita Pestalozzistraße, und das Seniorenheim Haus Stephanie im Projekt „Generationsbrücke Deutschland“ miteinander verbunden. Der Kontakt von Jung und Alt wurde bei regelmäßigen Besuchen der Kinder im Seniorenheim kräftig gefördert, gemeinsam wurde gesungen, gespielt, gemalt und vieles mehr. „Diese Besuche haben die Lebensfreude aller Beteiligten erhöht, das war etwas, das allen eine Menge Spaß gemacht hat“, beschreibt die stellvertretende Kita-Leiterin Brigitte Dieckmann, die das Projekt seit Beginn begleitet.

 

Jeweils ein Jahr lang hatte ein Kind einen festen Partner im Seniorenheim, mit dem ein reger Austausch stattfand. „Da haben sich im Lauf der Zeit viele feste Freundschaften entwickelt“, sagt Dieckmann. Das hat Marianne Brandt des öfteren erfahren dürfen. 90 Jahre ist die Dame alt und seit Beginn Teilnehmerin im Projekt. „Jeder Besuch der Kinder war ein richtiges Ereignis, einige sind auch nach dem Ende ihrer Zeit im Kindergarten noch zu Besuch bei mir gewesen.“ Doch Besuche waren seit Beginn der Corona-Pandemie in der gewohnten Form nicht mehr möglich. Nur vom Fenster aus konnten die Senioren den Kindern winken, die einige Male in Gruppen unten am Zaun standen und kleine Basteleien mitgebracht hatten, etwa Herzen zum Maifeiertag. Auch jetzt kommen die Kinder noch nicht ins Haus – dafür jedoch viele ganz persönliche Grüße. „Bevor wir hoffentlich im Dezember wieder mit ersten persönlichen Besuchen im Haus beginnen können, starten wir jetzt Brieffreundschaften, bei denen jeweils ein Kind und ein Senior oder eine Seniorin einander schon einmal kennenlernen können“, sagt Brigitte Dieckmann. Wobei es mehr als nur Briefe sind, die da ausgetauscht werden – denn jetzt wurden die ersten Pakete übergeben, in denen neben Briefen viele kunstvolle Dinge steckten.

 

In individuell verzierten Kartons, die die teilnehmenden Bewohner jetzt erhielten, hatten die Kinder neben Steckbriefen von sich auch Fotos, selbstgemalte Bilder, Basteleien und vieles mehr hineingepackt. Auch ein Fußabdruck der Kinder schmückte die Kartons. Umwickelt war jeder mit einer Kordel, deren Länge jeweils genau der Größe des Kindes entsprach. Das alles auszupacken und zu bestaunen, machte den Senioren eine Menge Spaß. Den werden auch die Kinder haben, denn bei der Übergabe der Pakete konnte Brigitte Dieckmann viele Kartons mitnehmen, die die Bewohner für die Kleinen befüllt hatten.

Bereits Vorfeld hatten Kita-Mitarbeiterinnen zudem die Kinder und Senioren vor der Kamera interviewt und die Filme auf CD gebrannt, so dass sich Jung und Alt schon einmal sehen und hören konnten. In den kommenden Monaten sind weitere Übergaben geplant – um die Zeit bis zum ersten Treffen in der Weihnachtszeit möglichst schön zu überbrücken. 

(apa 01.01.1970)

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