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Der Schleibach erhält zur Hochwassersicherheit eine neue Unterquerung der B57


Der Schleibach an der B57 verläuft als Graben direkt neben der Straße. Foto: © Wasserverband Eifel-Rur

Der Schleibach verläuft auf Höhe des Alsdorfer Tierparks als Graben parallel zur B57, unterquert diese dann und mündet nach wenigen Metern in den Broicher Bach. Der Schleibach ist in der Regel trocken, nur bei Niederschlägen kommt es zu einem Wasserabfluss. Im Bereich der B57 kann es bei größeren Regenereignissen zu Überflutungen der angrenzenden Bereiche und sogar der Bundesstraße selbst kommen. Zuletzt im März 2019 wurde die B57 so stark überströmt, dass sie temporär gesperrt werden musste. Ein Teil des Wassers ergoss sich weiter Richtung Tierpark und überflutete zugleich die Fußgängerunterführung unter der B57. Ebenso wurde die angrenzende, ehemalige Mühle in Mitleidenschaft gezogen.

Der Wasserverband Eifel-Rur ist für den Schleibach unterhaltspflichtig und daher gehalten, die Hochwassersicherheit sicherzustellen. Dazu soll der Schleibach jetzt ein erweitertes Bachbett erhalten, das größere Wassermengen schadlos abführen kann. Daher wurde bereits auf einer Wiese auf der gegenüberliegenden Seite der B57 ein neues Bachbett erstellt. Dies war erforderlich, weil der vorhandene Graben nicht genügend Platz für eine Aufweitung bot. Nun fehlt noch die entsprechende neue Unterquerung der Bundesstraße weiter bachaufwärts, die das Wasser in das neue Bachbett und damit weiter zum Broicher Bach leitet. Die notwendigen Bauarbeiten sollen im Sommer dieses Jahres durchgeführt werden.

Dazu müssen an der B57 an der Baustelle insgesamt sieben Bäume gefällt werden, die zu nah an bzw. in der Baugrube stehen, die zur Herstellung der neuen Unterquerung der Straße erforderlich ist. Die Fällarbeiten müssen bereits im Februar erfolgen, da ab März aufgrund der Vogelbrut Fällungen nicht mehr möglich sind. Die erforderlichen Fällungen wird der WVER am Samstag, den 13. Februar 2021, vornehmen. Währenddessen muss die B57 halbseitig gesperrt werden, der Gegenverkehr wird mit einer Ampelanlage geregelt. Der Wasserverband bittet die Anwohner an der Ottenfelder Allee, während der Arbeiten die Ausfahrt an der B57 über den Duffesheider Weg zu nutzen. Von der B57 ist die Zufahrt zur Allee weiter möglich.

Die Fällung ist mit den Behörden und der Stadt Alsdorf abgestimmt. Mit der Unteren Naturschutzbehörde und dem Landesbetrieb Wald und Holz NRW wurde zudem vereinbart, dass der Wasserverband für die gefällten Bäume an dem bereits neu gestalteten Bachlauf eine Ausgleichspflanzung vornimmt. Im Wald werden zudem zwei Nistkästen für den Waldkautz angebracht.

(apa 09.02.2021)

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