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Strahlende Sieger: Stadt Alsdorf kürt die insektenfreundlichsten Vorgärten der Stadt - Neuauflage 2020 geplant




Ein Zeichen gegen Steingärten und für bunte und insektenfreundliche Vorgärten setzen – das hat die Stadt Alsdorf mit ihrem neuen Wettbewerbsformat getan. Erstmalig lobte sie den Wettbewerb „Insektenfreundliche Vorgärten in Alsdorf“ aus –für mehr grüne, vielfältig und naturnah gestaltete Flächen – egal wie groß oder klein – vor der eigenen Haustür. Jetzt wurden die Sieger geehrt. Den 1. Platz belegte die Familie Pelzer/Schmitz mit ihrem blühenden Vorgarten. Der 1. Platz war mit 250 Euro datiert. Den 2. Platz errang Familie Swara und konnte dafür 150 Euro mit nach Hause nehmen. Der 3. Platz ging an Familie Gottwald, die sich über 100 Euro freuen durfte. Der Jury gehörten an: Alsdorfs technische Beigeordnete Susanne Lo Cicero-Marenberg, der Gebietsdirektor der Sparkasse Aachen – die übrigens alle Preisgelder spendete – Lothar Müller und Gärtnermeister Philipp Eisenbach von den Technsichen Diensten der Stadt. Außerdem in der Jury war die Biologin Monika Ratte aus Alsdorf. Was der Jury ganz besonders gefiel: Angeregt durch den Wettbewerb entschied sich eine Alsdorfer Familie, ihren Steingarten umzuwandeln in einen bepflanzten Vorgarten. Das war einen Sonderpreis wert. So erhielt Familie Undorf einen Buchpreis: „Mein Garten summt“, wie konnte das Buch auch anders heißen. Alle 32 Teilnehmer erhielten ein Glas Imkerhonig und eine Teilnehmerurkunde.
Durch diesen Wettbewerb soll auch darüber informiert werden, dass die zur Zeit sehr „trendigen“, häufig angelegten Schottergärten eben nicht pflegeleicht sind – wie es oft bei der Neuanlage versprochen wird. Durch Laubfall, durch Wind eingetragenen Staub und damit verbundenen Samenflug siedeln sich auch hier im Laufe der Zeit Pflanzen an – und das bedeutet dann doch wieder das sogenannte Unkraut zu jäten, Laub aufzusammeln oder andere noch weitaus unangenehmere Verschmutzungen zu entfernen. Sehr nachteilig bei Schottergärten ist auch die Aufheizung dieser Flächen – ein Effekt, der gerade im Sommer noch bis in die späten Abendstunden deutlich spürbar ist, wie die Technische Beigeordnete Susanne Lo Cicero-Marenberg unter klimatechnischen Aspekten ausführt.
Der Aufruf der Stadt an Gartenbesitzer: „Nur Mut – pflanzen Sie, was Ihnen und der Natur gefällt. Es muss kein Naturschutzgebiet vor der Haustür werden. Aber mehr Grün werden ihnen Bienen, Schmetterlinge und Co. danken!“ Ganz in diesem Sinn ist die Neuauflage des Wettbewerbs für 2020 schon geplant.

(apa 06.02.2020)

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Stadt Alsdorf
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