Logo Alsdorf (Welle)

Alsdorfer Feuerwehr erhält neue Schutzkleidung




In der vergangenen Woche hat die Alsdorfer Feuerwehr ein vorweihnachtliches Geschenk in Empfang nehmen dürfen: Eine moderne, neue Schutzkleidung für die haupt- und ehrenamtlichen Einsatzkräfte.
Anlass hierfür war und ist die zunehmende technische Weiterentwicklung unserer Gesellschaft, mit der auch die Anforderungen an eine Feuerwehr steigen.
„Des einen Freud ist des anderen Leid.“ Sachverhalte, die sich für die Allgemeinheit oft als sicher oder ökologisch darstellen, stellen die Feuerwehr immer häufiger vor neue Herausforderungen.

Betrachtet man die Entwicklung neuer PKW, muss man feststellen, dass diese auf Grund hochwertiger Materialien und neuer Techniken zwar einen immer höheren Schutz für die Insassen bieten, durch unzählige Airbags oder bei einem Unfall herausschießende Überrollbügel, die auch nach einem Unfall noch auslösen können aber eine Gefährdung bei der Rettung darstellen können. Darauf muss die Feuerwehr entsprechend reagieren, da mit Gerätschaften und Techniken von gestern, eine Rettung eingeklemmter Personen kaum noch realisierbar erscheint. Elektrofahrzeuge, die wir zunehmend auf unseren Straßen finden, schonen sicherlich unsere Umwelt; kommt es allerdings zu einem Unfallereignis, das mit einer Beschädigung des Akkus einhergeht, so brennt dieser mit extrem hoher Temperatur, setzt eine Vielzahl von Schadstoffen frei und ist mit herkömmlichen Maßnahmen kaum zu löschen. Wohnungen, in denen zahlreiche Elektrogeräte betrieben werden, Firmen mit hochmodernen Fertigungsverfahren und  Lager mit großen Mengen unterschiedlichster Güter, sind weitere Beispiele für die stetig wachsenden Risiken, mit denen die Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst konfrontiert werden.

Neben den zunehmend hohen thermischen und mechanischen Belastungen der Schutzkleidung, rückt zusätzlich die Einsatzhygiene in den Vordergrund. Während die Einsatzkräfte im Einsatz durch das Tragen von Atemschutzgeräten geschützt sind, kann eine kontaminierte Schutzkleidung auch nach dem Brandeinsatz ein Gesundheitsrisiko darstellen, indem Schadstoffe über die Zeit ausgasen und von den Einsatzkräften aufgenommen werden können.

Die Merkmale der neuen Dienstuniform:

Die neue Schutzkleidung besteht aus einem weiterentwickelten Obermaterial, welches strapazierfähiger ist und eine höhere Schutzwirkung bei mechanischen und thermischen Beanspruchungen bietet. Umfangreiche Wasch- und Trageversuche wurden durchgeführt und auch die Verarbeitung wurde umfangreich geprüft. Angepasste Taschen und Schlaufen verbessern zusätzlich den Tragekomfort und die Effizienz der Schutzkleidung. Weiterhin wurde Wert auf eine hohe Lebzeit der Bekleidung gelegt. Sichtöffnungen für die Membran sowie eine Langzeitimprägnierung stellen weitere Aspekte für einen langfristen, sicheren Gebrauch der Kleidung dar. Zusätzlich bietet die hellere Farbgebung eine optimierte Sichtbarkeit der Einsatzkräfte mit einem weiteren positiven Mehrwert, dass eine mögliche Kontamination (Verunreinigung) schnellstmöglich erkannt werden kann.

Im ersten Schritt wurden alle zum Zeitpunkt der Beschaffung eingesetzten Atemschutzgeräteträger – Hauptamt wie Ehrenamt gleichermaßen – mit der neuen Schutzkleidung ausgestattet. Weitere Beschaffungen sind für die nächsten Jahre geplant. Der Leiter der Wehr Markus Dohms richtet seinen Dank an Bürgermeister Alfred Sonders und den Ersten Beigeordneten Ralf Kahlen. Die Verantwortlichen an der Verwaltungsspitze haben – gemeinsam mit dem Stadtrat - trotz angespannter Haushaltslage jederzeit ein offenes Ohr, wenn es um die Sicherheit Ihrer Feuerwehrleute sowie der Alsdorfer Bürger geht.

Bildergalerie - zum Vergrößern anklicken



(apa 20.12.2019)

 Kontakt

Christoph Simon
Brandmeister u. Pressesprecher 

Andreas Wolf
Pressesprecher

Feuerwehr der Stadt Alsdorf
Am Feuerwehrhaus
52477 Alsdorf 

Tel.: 02404 / 913310

E-Mail: 
pressesprecher@feuerwehr-alsdorf.de

Internet: 
www.feuerwehr-alsdorf.de
www.facebook.com/feuerwehr.alsdorf

© Stadt Alsdorf