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Gasalarm erfordert Vollsperrung und Evakuierung




Am Freitagnachmittag wurde die Feuerwehr Alsdorf um 16:59 Uhr über die Städteregionale Leitstelle in Aachen zu einem Gasalarm alarmiert. Umgehend rückten mehrere Einsatzkräfte der hauptamtlichen Wache sowie der Freiwilligen Feuerwehr Alsdorf in den Übacher Weg aus.

Vor Ort angekommen bestätigte sich das Meldebild. Ein Anwohner hatte einen Gasgeruch an einer Baugrube festgestellt und daraufhin den Notruf abgesetzt. Bei der Ankunft der alarmierten Einsatzkräfte wurde umgehend großräumig abgesperrt. Insgesamt waren 6 Einsatzfahrzeuge mit rund 40 Einsatzkräften angerückt. Nach ersten Messungen konnte eine erhöhte Gaskonzentration festgestellt werden, woraufhin eine Evakuierung der drei unmittelbar angrenzenden Mehrfamilienhäuser angeordnet wurde.

Die Einsatzkräfte der Feuerwehr gingen von Haus zu Haus und begleiteten die Bewohner zu einem Sicherheitsraum außerhalb des Gefahrenbereichs. Für eine erste Unterbringung wurde daraufhin von einem örtlichen Busunternehmen ein Reisebus angefordert. Von diesem Angebot machten rund 15 Personen Gebrauch.

Zur weiteren Einschätzung der Lage wurde der örtliche Energieversorger zur Einsatzstelle alarmiert. Dieser nahm weitere Messungen vor, die ebenfalls den Gausaustritt bestätigten. Die Ursache für den messbaren Gasaustritt blieb zunächst ungeklärt. Rasches Handeln war jedoch gefragt, da die weiteren Maßnahmen eine Aufrechterhaltung der Vollsperrung der Hauptverkehrsstraße zwischen Alsdorf und Übach-Palenberg erforderten. Unterstützt wurden die Einsatzkräfte der Feuerwehr durch Einheiten der Polizei und des Alsdorfer Ordnungsamtes.

Die Einsatzstelle wurde daraufhin mit dem Lichtmast eines Löschgruppenfahrzeugs des Katastrophenschutzes weiträumig ausgeleuchtet. Mit einem ausreichenden Sicherheitsabstand wurde die komplette Einsatzstelle mit Flatterband abgesperrt. Da der Einsatz mitten in den Feierabendverkehr fiel, kam es zu erheblichen Verkehrsbehinderungen.

Nach einer ersten Einschätzung des Energieversorgers stand schnell fest, dass weiteres Equipment erforderlich wird. Grund hierfür war die Tatsache, dass es sich um eine Versorgungsleitung handelte, die nicht auf dem einfachen Wege abgeschiebert werden konnte. Zudem galt zu prüfen, welche möglichen Maßnahmen eingeleitet werden können, ohne die Gaszufuhr von mehreren Mehrfamilienhäusern zu trennen. Zwischenzeitlich waren auch der Kreisbrandmeister Thomas Sprank und der Bürgermeister der Stadt Alsdorf an der Einsatzstelle eingetroffen, um sich persönlich ein Bild von der Einsatzlage zu machen.

Weiteres Fachpersonal des Energieversorgers wurde mit Spezialwerkzeug angefordert. Nach einer weiteren Prüfung des Rohrleitungssystems anhand von Bebauungsplänen konnte dann Entwarnung gegeben werden. Die Reparatur der defekten Gasleitung war möglich, ohne dass die Leitung weiträumig mit schwerem Gerät freigelegt werden musste. Die vorhandene Baugrube solle ausreichen und die Bewohnen könnten bereits nach 2 Stunden wieder in ihre Wohnungen zurückkehren, wenn alles gut gehe.

(apa 11.11.2019)

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