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Neue Räume für die Gustav-Heinemann-Gesamtschule: Mehr Platz für Inklusion und differenzierten Unterricht – knapp eine Million Euro investiert




Es war ein ehrgeiziger Zeitplan, doch die Handwerker haben in die Hände gespuckt, alles klappte wie am Schnürchen und jetzt steht er da, der nagelneue Erweiterungsbau der Gustav-Heinemann-Gesamtschule in Alsdorf. Bürgermeister Alfred Sonders kann die Räumlichkeiten wie geplant zum Schuljahresbeginn übergeben. Und die neuen Räume werden auch gebraucht.  

Mehr Inklusion und mehr differenzierter Unterricht: „Wir sind froh, dass wir den neuen Bau zeitnah realisieren konnten und die Schule so die nötigen Voraussetzungen hat, neue pädagogische Konzepte auch vernünftig umzusetzen“, unterstreicht Sonders. Und hält damit an seinem Grundsatz fest, „unseren Kindern und Schulen die besten Rahmenbedingungen zu schaffen.“

Jetzt wird also an der Gustav-Heinemann-Gesamtschule (GHG) in Alsdorf die Übergabe gefeiert.

Die Stadtentwicklung Alsdorf GmbH (SEA GmbH) hat diese Baumaßnahme im Auftrag der Stadt Alsdorf umgesetzt. Bei dem Erweiterungsbau handelt es sich um einen eingeschossigen, mit einem flach geneigten Pultdach versehenen Massivbau mit Lärchenholzfassade und einem flach geneigten Pultdach. Das Gebäude ist barrierearm und mit mobilen Trennwänden, Akustikdecken, LED-Beleuchtung und IT-Verkabelung ausgestattet.

Der Erweiterungsbau besteht aus vier multifunktionalen Unterrichtsräumen, einem zentralen Erschließungsbereich, einem behindertengerechten WC und zwei Nebenräumen. Die mobilen Trennwände bieten die Möglichkeit, je zwei Unterrichtsräume bei Bedarf zu einem großen Raum zu verbinden, zum Beispiel für Abiturklausuren oder Projekte.

Der Bau startete am 15. Oktober letzten Jahres und hat eine Bruttogrundfläche von rund 379 Quadratmetern. Die Kosten in Höhe von knapp  einer Million Euro (991.197 Euro) werden aus dem Förderprogramm „Gute Schule 2020“ des Landes Nordrhein-Westfalen zu einhundert Prozent gefördert.

Der Erweiterungsbau steht  in unmittelbare Nähe der bereits bestehenden mobilen Klassencontaineranlage und wurde gestalterisch den bestehenden Bauten angeglichen. „Damit wird wieder ein neuer Baustein zu unserer Schullandschaft  hinzugefügt“, bekräftigt Sonders. Die Stadt Alsdorf nimmt auch in diesem Jahr wieder ordentlich Geld für bauliche Maßnahmen an Alsdorfer Schulen in die Hand: Insgesamt rund 5,5 Millionen Euro wurden in den Sommerferien und teils noch darüber hinaus investiert, Fördermittel für Alsdorf auf die Schulen und Sportplätze konzentriert. „So konnten wir in den letzten zehn Jahren an allen Alsdorfer Schulen die Sanierungsrückstände beseitigen und unsere Schulen den Anforderungen gemäß ausstatten.“

Ein großer Anteil der diesjährigen Baumaßnahmen fließt in die Gustav-Heinemann-Gesamtschule: Zusätzlich zu der rund eine Million Euro schweren Erweiterung der Schulräume wurden  370 000 Euro für die Erneuerung der Gebäude-, Mess- und Regeltechnik, nochmal knapp 100 000 Euro für die Sanierung von Heizungskomponenten und jeweils 8500 Euro für die Erneuerung von Sicherheitsleuchten und Instandsetzung von Außentreppen und Pflasterarbeiten an der Alsdorfer Gesamtschule investiert.

(apa 03.09.2019)

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