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Einsatzreiches Wochenende für die Alsdorfer Feuerwehr




In der Nacht vom Donnerstag, 24.05.2018, auf Freitag wurde die Feuerwehr Alsdorf gegen 23.58 Uhr zu einem im Umbau befindlichen Mehrfamilienhaus nach Alsdorf-Mitte gerufen. Vor Ort fanden die Einsatzkräfte lediglich einen eingeschlagenen Druckknopfmelder vor, eine Notlage bestand indes nicht.

Offensichtlich war versäumt worden die Hauseingangstüre zu verschließen; die Türe war nicht verschlossen, sodass sich Dritte unbemerkt Zugang zu Haus verschafften.

Am Freitag, 25.05.2018 wurde der Feuerwehr Alsdorf eine unklare Rauchentwicklung in der Goethestraße in Alsdorf-Hoengen gemeldet. Da nicht bekannt war, ob sich noch Personen in dem Objekt aufhielten wurde vorsorglich Vollalarm für die drei ehrenamtlichen Löschzüge und die Hauptwache ausgelöst.

Nach erster Meldung sollte Rauch aus einem Dachgeschossfenster dringen. Die Einsatzkräfte verschafften sich Zugang zur Dachgeschosswohnung und mussten eine vollständig zerstörte Wohneinrichtung feststellen. In dem ausgebauten Dachgeschoss war es zu einem Schwelbrand gekommen, dessen Rauchentwicklung sich auf die gesamte Dachgeschosswohnung ausgebreitet hatte. Aufgrund fehlender Luftzufuhr und hieraus resultierendem Sauerstoffmangel ist der Brand noch vor weiterer Ausbreitung von selbst erstickt.

Gerade diese Art von Schwelbränden bergen sowohl für Betroffene als auch Einsatzkräfte eine erhebliche Gefahr. Trotz erheblicher Sachschäden kann von „Glück im Unglück“ gesprochen werden, dass es zu keinen Personenschäden gekommen ist.

Hintergrund:

Durch das Öffnen der Wohnungstüre oder Bersten von Fenstern strömt unmittelbar Umgebungsluft und damit auch Sauerstoff in die Brandwohnung. Es bildet sich ein zündfähiges Gas-Luft-Gemisch, welches sich aufgrund der thermischen Aufbereitung des Raumes und Inventars schlagartig entzündet. Durch diese spontane Entzückung kommt es zu einer erheblichen Brand- und Überdruckreaktion in der Wohnung.

Bei dem Einsatz in der Goethestraße war der Brand glücklicherweise bereits längere Zeit erstickt und Umgebungstemperatur abgekühlt, sodass es nicht mehr zu einer Durchzündung des Brandes kam.

Die Kräfte der Alsdorfer Wehr überprüften die Wohnung mittels Wärmebildkamera und belüfteten die Wohnung umfassend. Sicherheitshalber verlieb eine sog. Brandsicherheitswache an der Einsatzstelle. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Am selben Tag wurde die Feuerwehr Alsdorf zu einer Ölspur nach Alsdorf-Ost gerufen. Ein PKW hatte großflächig Betriebsstoff verloren. Die Kräfte der Alsdorfer Wehr brachten Bindemittel auf und beseitigten die die Verunreinigung der Fahrbahnen. Der Verursacher konnte ermittelt werden.

Am Samstag, 25.05.2018, wurde der Feuerwehr Alsdorf gegen 11.18 Uhr ein brennender Container in Alsdorf Schaufenberg gemeldet. Nach erster Mitteilung sollte sich der Container unmittelbar an einer Gebäudewand befinden.

Vor Ort bestätigte sich das Meldebild. Mittels Schnellangriff brachten die Wehrleute den Brand zügig unter Kontrolle und konnten eine Ausbreitung auf angrenzende Gebäudeteile verhindern.

Da der Brandrauch jedoch in ein geöffnetes Fenster in einer angrenzenden Erdgeschosswohnung gedrungen war, wurde die Wohnung umfassend mit Hochleistungslüftern entraucht. Die Polizei hat auch hier die Ermittlungen aufgenommen.

Angaben zu Brandursache und Schadenshöhe können durch die Feuerwehr Alsdorf nicht gemacht werden.

 

(apa 28.05.2018)

 Kontakt

Christoph Simon
Brandmeister u. Pressesprecher 

Feuerwehr Alsdorf
Am Feuerwehrhaus
52477 Alsdorf 

Tel.: 02404 / 913310

E-Mail: 
pressesprecher@feuerwehr-alsdorf.de

Internet: 
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