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Autobahn 44: Neugierde wurde zum Verhängnis. Pkw Fahrer missbraucht Rettungsgasse.




Am gestrigen Freitag wurde der Feuerwehr Alsdorf gegen 16:30 Uhr über die Feuerwehrleitstelle in Aachen ein Verkehrsunfall mit drei Pkw und mehreren Verletzten auf der Bundesautobahn 44 in Fahrtrichtung Düsseldorf gemeldet.

Umgehend rückten zahlreiche Rettungskräfte aus: Neben 3 Einsatzfahrzeugen der Feuerwehr, drei Rettungswagen und ein Notarzt über den Rettungshubschrauber Christoph Europa 1. Vor Ort bestätigte sich auf Höhe der Abfahrt Aldenhoven das Meldebild. Drei Pkw waren aus bisher unbekannter Ursache kollidiert. Hierbei wurden insgesamt drei Personen glücklicherweise nur leicht verletzt, die durch den alarmierten Rettungsdienst zunächst erstversorgt und anschließend in ein umliegendes Krankenhaus transportiert wurden.

Für den Zeitraum der Rettungsmßnahmen wurde die Bundesautobahn 44 in Fahrtrichtung Düsseldorf durch die Autobahnpolizei gesperrt.

Die Feuerwehr möchte an dieser Stelle das Verhalten vieler wartender Verkehrsteilnehmer loben, die vorbildlich eine Rettungsgasse gebildet und so den Einsatzkräften eine schnelle Ankunft ermöglicht hatten. Leider gibts es immer wieder Ausnahmen, so auch am gestrigen Einsatz:

Vermutlich war es die große Neugierde eines Fahrzeugführers, die ihn dazu verleitete, die Rettungsgasse für einen direkten Blick auf die Einsatzstelle und den Unfall zu nutzten. Dem Fahrer gelang zwar an den vorbildlich wartenden Verkehrsteilnehmern vorbeizufahren, unglücklicherweise wartete ein Polizeibeamter am Ende der Rettungsgasse, der direkt die Personalien des Fahrers aufnahm und ein Erinnerungsschreiben inkl. Geldstrafe aufsetzte.

Leider ist dies kein Einzelfall. Immer wieder kommt es bei Einsätzen von Feuerwehr und Rettungsdienst zu Behinderungen von Rettungsmaßnahmen durch so genannte Gaffer. Positiv zeigt sich jedoch ein aktueller Trend: Durch Radiospots, sowie Aufklärungskampagnen und die frisch aufgehängten Rettungsgassen-Warnbanner des Landes NRW an Autobahnbrücken, bilden Autofahrer häufiger und intuitiv die notwendigen Rettungsgassen, so der Pressesprecher der Feuerwehr Alsdorf.

Ein positiver Trend der hoffentlich noch lange anhalten wird. Angaben zur Schadenshöhe können seitens der Feuerwehr nicht gemacht werden.

Nach rund 1,5 Stunden war der Einsatz für die Feuerwehr Alsdorf auf der Autobahn 44 beendet.

(apa 07.05.2018)

 Kontakt

Christoph Simon
Brandmeister u. Pressesprecher 

Feuerwehr Alsdorf
Am Feuerwehrhaus
52477 Alsdorf 

Tel.: 02404 / 913310

E-Mail: 
pressesprecher@feuerwehr-alsdorf.de

Internet: 
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