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Neuer Rettungswagen für die Feuer- und Rettungswache


Alsdorfs Erster Beigeordneter Ralf Kahlen, Wehrleiter Peter Adenau und Rettungsdienstleiter Olaf Gesell (von links) haben den neuen Rettungswagen vorgestellt.

Ein neuer Rettungswagen ist seit wenigen Wochen in Alsdorf im Einsatz. Wie das Vorgängerfahrzeug, das nach über 250.000 Kilometern und über 10.000 Rettungseinsätzen innerhalb dreier Jahre ausgemustert wurde, wurde der Rettungswagen von der Firma Gerken (Düsseldorf) mit  Langzeit-Mietvertrag angemietet und speziell auf die Bedürfnisse der Feuerwehr Alsdorf abgestimmt und ausgerüstet. Eingebaut wurden unter anderem ein Unfalldatenschreiber (UDS), eine Rückfahrkamera, zuschaltbare Umfeldbeleuchtung sowie ein Analogfunk- und ein Digitalfunkgerät. Der Patientenraum ist mit allen - nach Norm geforderten - Geräten, Instrumenten, Medikamenten und Hilfsmitteln ausgestattet. Dazu gehören unter anderem ein transportfähiges Beatmungsgerät sowie ein Kindernotfallkoffer. Auch ein „Perfusor“ ist an Bord – das ist eine Infusionsspritzenpumpe, die eine exakt dosierte Verabreichung von Medikamenten während der Fahrt ermöglicht. Mit Hilfe eines „Spineboards“ kann zudem der Transport verunglückter Personen sichergestellt werden, bei denen eine Verletzung an der Wirbelsäule nicht auszuschließen ist. Für eine möglichst schonende Bewegung und Lagerung von Verunfallten sorgen zudem eine „Vakuumtrage“ sowie das so genannte „Rettungskorsett“ (KED-System). Erst im vergangenen Jahr wurde ein Rettungswagen in Alsdorf zum „Kreißsaal“: Im August brachte Nora Laghnioui den kleinen Asharf während eines Transports zum Krankenhaus zur Welt. Gut, dass für solche Fälle auch ein „Abnabelungskoffer“ zur Ausrüstung des Rettungswagens gehört! Und sollten die Atemwege eines Patienten oder Unfallopfers blockiert sein, kann die Absaugpumpe im Notfall Leben retten helfen.

Die Beamten und Angestellten des Rettungsdienstes der Feuerwehr Alsdorf freuen sich über dieses neue leistungsstarke Arbeitsgerät, mit dessen Hilfe im Lauf der nächsten Jahre sicher zahlreiche Leben gerettet werden können. Alsdorfs Erster Beigeordneter Ralf Kahlen hebt hervor, dass die jüngste Anschaffung ein weiterer wichtiger Schritt in der kontinuierlichen Pflege und im Ausbau des Fuhrparks ist. „Jahr für Jahr wird investiert, und zwar beträchtliche Summen. Weil allen klar ist, dass nur so die hohe Leistungsfähigkeit der Feuerwehr insgesamt erhalten bleiben kann. Und deshalb gibt es in Alsdorf auch gar keine langen Diskussionen über die nötigen Geldmittel – denn jeder Euro ist eine Investition in die Sicherheit aller Bürger!“

(apa 07.03.2018)

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Brandmeister u. Pressesprecher 

Feuerwehr Alsdorf
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