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Die letzten Tage des Alsdorfer Gymnasiums sind gezählt - Arbeiten beginnen - Konzentration der Schulen in der Innenstadt




Die letzten Tage des alten Alsdorfer Gymnasiums an der Theodor-Seipp-Straße sind gezählt. Gymnasium und Realschule haben ihr neues Domizil auf dem Anna-Gelände im neuen Johannes Rau Kultur- und Bildungszentrum (KuBiZ) bezogen. Nach Abbruchparty und Kunstaktionen rückt die Firma Frauenrath an und beginnt am Donnerstag mit der Einrichtung der Baustelle, das 30 000 Quadratmeter große Gelände wird eingezäunt etc.. Es folgen Abbrucharbeiten im Inneren, nach ca. zwei bis drei Monaten ist es dann soweit und die Bagger rücken an, um das Gebäude einzureißen. Insgesamt soll die Maßnahme ca. fünf Monate dauern. Die Kosten schlagen mit rund 1 Million Euro zu Buche. Das alte Gymnasium ist dann endgültig Geschichte. Die Verwertung der Altstandorte  von Gymnasium und Realschule  trägt mit 2,7 Mio. € zur Finanzierung des KuBiZ bei.

Und: "Wir machen damit einen weiteren großen Schritt zur Umsetzung des Masterplanes Ofden", erklärt Bürgermeister Alfred Sonders und erläutert: "Wir schaffen in Ofden reichlich neuen Wohnraum, um die Ortsstruktur zu stärken. Auf dem Gelände des alten Gymnasiums entstehen rund 60 Premium-Baugrundstücke, die die Alsdorfer Bauland GmbH vermarktet." Direkt oberhalb des Alsdorfer Weihers gelegen entstehen dort freistehende Einfamilienhäuser und Doppelhaushälften. "Wir haben damit in Alsdorf sicherlich eine der attraktivsten Wohnlagen in der Städteregion", freut sich Sonders und verweist auf eine schon große Nachfrage im Vorfeld. Und damit nicht genug: In direkter Nachbarschaft zu Weiher und Tierpark entstehen auf dem alten Gelände der Realschule noch weitere 150 Wohneinheiten mit barrierefreiem Wohnraum, worauf auch schon etliche Ofdener Senioren warten. "Das bedeutet für das ohnehin schon als Wohnstandort attraktive und grüne Ofden eine kräftige Aufwertung", unterstreicht Alfred Sonders den Gewinn für den Stadtteil. "Handel, Kitas und Grundschule, alle dürfen sich auf eine Belebung freuen, nicht zuletzt die Ofdener Ortsvereine, die in den neu Zugezogenen potentielle Neumitglieder finden."

Und auch in Sachen Schulentwicklungsplan werden weitere bedeutende Fortschritte gemacht. Die Konzentration in der Innenstadt mit Kita, Grundschule Anna sowie Gymnasium und Realschule im neuen KuBiZ komplettiert die Bildungslandschaft Anna. Auch die bessere Erreichbarkeit durch den zentralen Standort mit einer erstklassigen ÖPNV-Anbindung ist ein weiteres Plus.

Alsdorf stellt das Thema Bildung und Schule bereits seit vielen Jahren in den Mittelpunkt. Mit 8 Grundschulen, einem Gymnasium, einer Gesamtschule und zwei Realschulen (die Hauptschule läuft bis 2020 aus) sowie die Käthe-Kollwitz-Schule ist die Stadt sehr gut aufgestellt. "Wenn wir unserem Ruf als Familienstadt gerecht werden wollen, dann müssen wir in Sachen Schulen sehr gut aufgestellt sein", betont Sonders und freut sich auch über das Berufskolleg der Städteregion in Alsdorf. Seit 2009 hat die Stadt kräftig in ihre Schulen investiert, in Neubauten aber auch in die Sanierung seiner bestehenden Schulgebäude: Allein 2016 sind mehr als 2 Millionen Euro in Sanierungsmaßnahmen an Alsdorfer Schulen und Kindergärten geflossen. Insgesamt haben wir seit 2009 rund 28 Millionen Euro - zusätzlich zum KuBiZ - in unsere Schulen gesteckt. Ganz im Sinne der Familienstadt Alsdorf. 

(apa 07.11.2017)

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