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Theater-Abo Kulturgemeinde Alsdorf: Spielzeit 2017/18




Der Bühnenspaß geht in Alsdorf wieder in Serie: Ein abwechslungsreiches Theatervergnügen hält die Kulturgemeinde Alsdorf auch in der kommenden Spielzeit in der Alsdorfer Stadthalle bereit. Neun Mal wird sich dort der Vorhang heben – für Klassiker und Mundart, für Thriller und Musical. All das können Abonnenten ganz bequem genießen.

Zwei Mal wird jedes Stück präsentiert, jeweils montags und dienstags ab 20 Uhr. An acht Terminen  ist das Grenzlandtheater zu Gast in Alsdorf, einmal steht das Aachener Heimattheater mit einem Schwank im Öcher Dialekt auf der Bühne.

Den Anfang macht am 25. und 26. September 2017 „Der talentierte Mr. Ripley“. Der 1955 von der amerikanischen Autorin Patricia Highsmith verfasste Roman handelt von Tom Ripley, der keinerlei Skrupel hat, nach einem Mord die Identität eines verwöhnten, reichen Lebemannes anzunehmen. Und der bleibt nicht der einzige Tote auf seinem Weg... 1999 wurde das Buch mit Matt Damon in der Rolle des Ripley verfilmt und zu einem Welterfolg.

Am 16. und 17. Oktober 2017 heißt es „Blaues Blut än schwazze Klütte“.  Wer den Titel versteht, bringt beste Voraussetzungen mit, denn diesen Schwank bringt das Aachener Heimattheater in Öcher Mundart auf die Bühne. Liebe, Lust und Leidenschaft prägen die turbulente Familiengeschichte – und das im Dialekt, der für die besondere Note und eine Menge Herzlichkeit sorgt.

Hochaktuell ist das Stück „Willkommen“ am 13. und 14. November 2017, denn die Autoren Lutz Hübner und Sarah Nemitz greifen das Thema der Willkommenskultur Flüchtlingen gegenüber auf. Am Beispiel einer WG wird inszeniert, wo Toleranz beginnt – und wo sie endet. Als ein Bewohner bei einem Abendessen in der Wohngemeinschaft verkündet, für ein Jahr in die USA zu gehen und sein Zimmer während dieser Zeit Flüchtlingen zur Verfügung zu stellen, beginnen hitzige Diskussionen...

Spannend geht es am 11. und 12. Dezember weiter. Im Psychothriller „Seelenbrecher“ von Sebastian Fitzek sehen sich Ärzte und Patienten einerKlinik einem Täter gegenüber, der mit grausamer Lust  die Psyche seiner Opfer brechen will. Doch zunächst einmal müssen sie in dem durch einen Schneesturm von der Außenwelt abgeschnittenen Gebäude überhaupt herausfinden, wer unter ihnen dieser Täter ist.

Ein Musical-Klassiker ist „Irma la Douce“. Der ist am 29. und 30. Januar 2018 zu sehen. Romantisch, leichtfüßig und mit einer Menge großer Songs und Melodien wird die Geschichte des Jurastudenten Nestor erzählt, der sich in das Freudenmädchen Irma verliebt, das in Paris bei vielen als „la Douce“, die Frische, bekannt ist. Sie ziehen zusammen und schweben im Glück  – bis Nestor irgendwann die Geduld verliert und die vielen Freier abwimmeln will, die Irmas Dienste nach wie vor in Anspruch nehmen. Mit Shirley MacLaine in der Titelrolle wurde die Verfilmung einst zum Welterfolg.

Als Film ein Hit war auch „Paulette“. Die Bühnenfassung der schwarzhumorigen französischen Komödie gibt es am 12. und 13. März 2018. In einem trostlosen Pariser Vorort voller Wohnblocks lebt Seniorin Paulette, deren kleine Rente hinten und vorne nicht reicht und die die Schuld daran nur zu gern den Ausländern in den Wohnungen um sie herum gibt. Paulettes Leben ändert sich jedoch grundlegend, als sie auf die Idee kommt, ihre Backrezepte mit Cannabis aufzupeppen. Und siehe da: Omas Haschkekse entwickeln sich in der Nachbarschaft geradezu zum Verkaufsschlager!

Häufig verfilmt wurde auch „Cyrano de Bergerac“, unter anderem mit Gerard Depardieu. Nun kommt der französische Klassiker von 1897 erneut auf die Bühne. In einer Fassung, die das Aachener Grenzlandtheater am 23. und 24. April 2018 präsentiert. Sind bei der Liebe am Ende schöne Worte nicht viel wichtiger als körperliche Schönheit? Diese Frage steht im Mittelpunkt der Handlung. Zwei Männer buhlen darin um eine Frau. Der eine ist vermeintlich entstellt durch eine grotesk lange Nase – Cyrano de Bergerac. Der andere ist zwar schön anzusehen, aber arm an Sprache und Verstand. Und deshalb bittet er Cyrano, ihm mit geistreichen Sätzen in den Liebesbriefen auszuhelfen. Es ist der Beginn einer wendungsreichen Geschichte…

Am 28. und 29. Mai 2018 heißt es: „Winterrose“. Unter diesem Pseudonym verabredet eine Frau sich im Internet mit ihr unbekannten Herren. Von einer  Parkbank aus beobachtet sie dann, wie diese Männer in einem Café gegenüber des Parks eintreffen. Und was sie während des Wartens von ihren Erlebnissen mit ihren Bekanntschaften erzählt, will ein Rentner gar nicht hören, der diese Bank eigentlich für sich beansprucht. Ob sich die beiden am Ende doch viel näher sind, als sie anfangs glauben?

Die Adaption eines Filmklassikers beendet am 9. und 10. Juli 2018 die Reihe: Ingmar Bergmanns „Szenen einer Ehe“. In seinem Drama hat der schwedische Regisseur in den 1970er Jahren auf der Leinwand den Zerfall einer Zweierbeziehung seziert. Vor allem aus den Gesprächen von Johan und Marianne besteht dieser Film. Die beiden führen zunächst eine vorbildliche Ehe. Bis er ihr eines Tages beichtet, eine Geliebte zu haben und schon seit langem über eine Trennung nachzudenken…

Gut 1200 Abonnenten nutzen das Kombiticket für den kompletten Theaterspaß. Das bietet nicht nur den Vorteil des festen Sitzplatzes. Sollte jemand an dem einen Aufführungstag verhindert sein, kann er ganz bequem das Stück am jeweils anderen Abend genießen. Ein Umbuchen ist hier reibungslos möglich.

100 Euro kostet das ABO, Schüler und Studenten zahlen dafür nur 50 Euro. Karten sind erhältlich am Ticketschalter in der Alsdorfer Stadthalle am Denkmalplatz sowie unter der Telefonnummer 02405/40860. Infos online: www.stadthalle-alsdorf.de.

(apa 08.08.2017)

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