Logo Alsdorf (Welle)

Der "Weg der Energie" erhält vierte Station


Über die vierte Station des „Wegs der Energie“ freuen sich Pro-Energeticon-Vereinsgeschäftsführer Harald Richter, Bauunternehmer Frank Vorpeil, Kathrin Koppe und Frank Schneiderwind für die GSG GS, Nijaz Ganix (Pixelcowboys), Bürgermeister Alfred Sonders, Geschichtsvereins-Ehrenvorsitzender Rudolf Bast und der Alsdorfer Ehrenbürger Hans Vorpeil

Die erste Etappe des „Weg der Energie“, der den ehemaligen Weg der Kohle von deren Abbau unter Tage bis hinauf auf die Bergehalde Anna (Noppenberg) symbolisieren soll, ist jetzt komplett. Vom Start des Wegs im Bereich der Schachtscheibe des ehemaligen Franzschachtes – auf dem heutigen Annaplatz – bis zum Energeticon führt er und wird unterwegs von fünf Infostelen erläutert. Die dritte und vierte Stele wurden nun auf dem Gelände des Kultur- und Bildungszentrums enthüllt, nachdem die fünfte Stele bereits im vergangenen Jahr neben dem Energeticon am „Sonnenring“-Kreisverkehr aufgestellt worden war.

Auf den Weg gebracht wurde das Projekt des Pro-Energeticon-Vereins von dem Alsdorfer Ehrenbürger Hans Vorpeil, dem Ehrenvorsitzenden des Alsdorfer Geschichtsvereins, Rudolf Bast, dem Energeticon-Geschäftsführer Harald Richter und Alfred Sonders als Vorsitzendem des Energeticon-Vereins sowie Hans-Peter Thelen.

Der Standort der vierten Station – schräg neben der Kraftzentrale an der Carl-von-Ossietzky-Straße - wurde sorgfältig und bewusst für die Stelle ausgesucht, wo die erste westliche Koksofenkammer der mehr als 500 Meter langen acht Koksbatterien mit mehr als 300 Koksofenkammern, vier Löschtürmen und drei Feinkohletürmen begann und ungefähr in Höhe des heutigen Augenzentrums am Steigerweg endete. Der jetzt genutzte Originalstandort wurde mit Hilfe alter Pläne der NRW-URBAN vermessen und festgelegt. Mit diesem bergmännischen Highlight für den Stationsbesucher „mitten in der ersten Koksofenkammer“ soll emotional nachempfunden werden können, welche gewaltige Ausdehnung die zeitweise größte und produktionsstärkste Kokerei Europas auf dem Annagelände hatte. „Das ist nicht nur für viele ehemalige Bergleute ein echtes Highlight“, freute sich Bürgermeister Alfred Sonders bei der Vorstellung der Stele. Damit ist der erste Teil des Wegs der Energie vollendet, der in einer späteren Bauphase bis auf das Haldenplateau der Halde Anna Noppenberg führen könnte, die auf sanfte Weise touristisch genutzt werden kann.

An der Errichtung des Pylons waren ausschließlich Alsdorfer Firmen beteiligt: Werbeagentur Pixelcowboys (Planung und Gestaltung), Firma Logo-Werbetechnik (Herstellung und Montage), Bauunternehmen Frank Vorpeil (Fundamente), Elektro Theißen (Beleuchtung). Unterstützt wurde die Erstellung von der Grund- und Stadtentwicklungsgesellschaft (GSG GS).

(apa 11.05.2017)

 Kontakt

Harald Richter
Geschäftsführer


ENERGETICON gGmbH
Konrad-Adenauer-Allee 7
D-52477 Alsdorf

Telefon: 0 24 04 / 59 911 - 11

E-Mail: 
harald.richter@energeticon.de

Internet: 
http://www.energeticon.de

© Stadt Alsdorf