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25 Jahre nach dem Ende des Bergbaus – Alsdorf entdeckt sich neu


Viele Highlights im Blick: In der Veranstaltungsreihe "25 Jahre nach dem Bergbau - Alsdorf entdeckt sich neu" wird es 2017 zahlreiche Ausstellungen, Gesprächsrunden und Buchveröffentlichungen geben. Darauf freuen sich mit den Akteuren Bürgermeister Alfred Sonders (5.v.r.) und Städteregionsrat Helmut Etschenberg (Mitte) als Schirmherr der Veranstaltungsreihe.

Alsdorf und der Bergbau - beides gehörte einst zusammen wie Pech und Schwefel. Der Bergbau war es, der Alsdorf jahrzehntelang  geprägt und geformt hat. Die letzte Schachtanlage im Revier, Emil Mayrisch, wurde am 18. Dezember 1992 geschlossen.

Für die Stadt begann die Zeit des Strukturwandels, ein jahrelanger Kraftakt. Und heute? Alsdorf hat sich gewandelt wie kaum eine andere Stadt. Aus der ehemaligen Bergbaustadt ist eine modernisierte, neue Stadt Alsdorf gewachsen: Wirtschaft, Wohnen, Kultur, Stadtentwicklung, Freizeit – vieles hat sich geändert und ist neu erblüht.

Grund genug Bilanz zu ziehen, das Erreichte ins Visier zu nehmen, ebenso wie den Blick auf die Zukunft zu richten. „Wir wollen zeigen, wo unsere Wurzeln liegen, für die wir uns ganz sicher nicht schämen. Ohne den Bergbau würde Alsdorf nicht da stehen, wo wir heute sind. Aber wir wollen auch sehen, mit welchen Kraftanstrengungen und wie erfolgreich wir in Alsdorf die Herausforderungen nach dem Bergbau gemeistert haben und welche Dinge künftig noch angepackt werden“, sagt Bürgermeister Alfred Sonders. Dass Alsdorf große Schritte getan hat, weiß auch Städteregionsrat Helmut Etschenberg, der die Schirmherrschaft des Veranstaltungsjahres übernommen hat. „Hier sind mit großer Kraft viele gute Dinge auf den Weg gebracht worden.“ Das kann man während des Themenjahres sehen: Viele Partner werden gemeinsam mit der Stadt Alsdorf zahlreiche Veranstaltungen präsentieren, die sich durch das ganze Jahr 2017 ziehen und am geschichtsträchtigen 18. Dezember in einer Abschlussveranstaltung als Gesprächsrunde von Schülern und Zeitzeugen des Bergbaus gipfeln.

Alle Bürgerinnen und Bürger sind herzlich zu den Veranstaltungen eingeladen. So wird der bekannte Aachener Fotograf Algirdas Milleris gleich zwei Fotoausstellungen präsentieren, auch der Fotoclub Alsdorf, der Geschichtsverein Alsdorf, das Schaffrathhaus, der Bergbaumuseum Grube Anna e.V. und der Alsdorfer Kunstverein beteiligen sich mit Beiträgen. Das Europafest hat in diesem Jahr kein Partnerland, sondern steht ganz im Zeichen des Bergbaus. Zudem werden zwei Buchveröffentlichungen den Wandel und das neue Gesicht der Stadt Alsdorf präsentieren. 

Als Hauptsponsoren fördern die Sparkasse, die Energie- und Wasserversorgungsgesellschaft (EWV) das Veranstaltungsjahr. Auch der „Pro Energeticon“-Förderverein unterstützt die Beiträge. Auf das Veranstaltungsjahr weist ein gut 9x9 Meter großes „Gigaprint“ hin, das an der Außenwand der Turbinenhalle am Annaplatz befestigt ist. Das Energieunternehmen innogy SE hat als Sponsor die Anfertigung des Gigaprints unterstützt.

Weitere Unterstützer sind: Aktionsgemeinschaft Stadtmarketing Alsdorf, Landschaftsverband Rheinland, AWD-Druck.

 

Die Termine im Überblick:

 

1. März                                  
Ausschreibungsbeginn des Kunststipendiums des Alsdorfer K
unstvereins: „Kunst für Alsdorf 2017 – Halden bleiben“.

5. März, 11.30 Uhr                
„Schaffrath und die Barbarakapelle“, Fotografien von Algirdas Milleris, Ausstellungseröffnung im Schaffrathhaus in Ofden, Theodor-Seipp-Straße 118.

16. März, 11 Uhr                   
„Blickpunkt Hauptschacht Anna“ – Das alte Fördergerüst am Annaplatz ermöglicht neue Perspektiven. Panoramaschild und Objektbetrachter werden vorgestellt.

29. März, 10 Uhr                   
„Tim und Anna fahren ein“, Autorenlesung für Kinder mit Heinrich Peuckmann, Stadtbücherei in der Stadthalle.

28. April, 19 Uhr                    
„Das Aachener Revier: Bergbaugeschichte erfahrbar machen“. LVR-Filmabend mit Dokumentationen aus der Bergbauzeit, Energeticon.  

25. Mai, 10 Uhr                     
„Neues Wohnen in Alsdorf erfahren“, Radwandertag. Die Route führt entlang neu entstandener Wohngebiete in der Stadt. Imbiss zu Beginn am Startpunkt.

26. Juni, 8.30 Uhr                  
„Weiß statt Schwarz – Die Vielfalt der Alsdorfer Wirtschaft nach dem Bergbau“, Wirtschaftsgespräch der Business-Park-Alsdorf GmbH mit Vertretern von Alsdorfer Unternehmern. Städteregionsrat Helmut Etschenberg hält ein Impulsreferat,Energeticon.

6. September, 15 Uhr            
„Alsdorf, anders als man denkt“, Vorstellung des neuen Bildbandes und Prämierung der Gewinner des von der Aktionsgemeinschaft Stadtmarketing e.V. unterstützten Fotowettbewerbs. Stadtbücherei in der Stadthalle.

8.-11. September                  
„Europafest im Zeichen des Bergbaus“, zahlreiche Veranstaltungen in der gesamten Innenstadt. Teilnehmen werden zahlreiche bergmännische Gruppen.

11. September, 19 Uhr          
„Alsdorf – und seine zweite Wandlung“, Vortrag von Rudolf Bast, Ehrenvorsitzendem des Alsdorfer Geschichtsvereins. Großer Sitzungssaal im Rathaus.

6. Oktober, 19 Uhr                
„ANNA. Bergbau reloaded.“, Fotografien von Algirdas Milleris, Ausstellungseröffnung in der Galerie der Stadtbücherei in der Stadthalle.

21. Oktober, 14-16 Uhr         
„Wirtschaft, Wandel, Visionen: Alsdorfer Wirtschaft auf Tour(en)“, Busrundfahrt, Startpunkt am Alsdorfer Rathaus.

8. November, 17 Uhr            
„25 Jahre nach dem Bergbau – Eine Stadt entdeckt sich neu“, Vorstellung eines Buches mit 25 Autorenbeiträgen, inkl. Lesung von Auszügen, Fördermaschinenhaus im Energeticon.

24. November, 19 Uhr          
„Wohnen in Alsdorf“, Fotoausstellung des Fotoclubs Alsdorf 01 e.V., Eröffnung in der Galerie der Stadtbücherei in der Stadthalle.

8. Dezember, 10 Uhr            
„Netzwerk erzählte Geschichte“, Auftakt einer Workshopreihe mit dem Bergbaumuseumsverein, dem Alsdorfer Geschichtsverein und Kooperationsschulen. Panoramaräume im Energeticon.

9. Dezember, 19 Uhr           
„Barbarafeier“, Festmesse zu Ehren der heiligen Barbara. Pfarrgemeinde St. Josef, Alsdorf-Ost.

18. Dezember, 19 Uhr          
„Woher kommen wir? Wohin gehen wir?“, Schüler und Zeitzeugen im Gespräch. Veranstaltung des Bergbaumuseumsvereins zum Abschluss des Veranstaltungsjahres am Stichtag der Zechenschließung. Fördermaschinenhaus im Energeticon.

 

 

(apa 10.01.2017)

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Amtsleiterin 

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