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Illustration Überwinterungshilfe Illustration Überwinterungshilfe

Überwinterungshilfen für Vögel, Insekten und Co.

Zu den wichtigsten Möglichkeiten, die Nützlinge im eigenen Garten zu fördern, gehört die Schaffung von Überwinterungshilfen. So dienen unseren gefiederten Freunden Nistkästen nicht nur zum Brutgeschäft, sondern auch als Unterschlupf und Schlafplatz im Winter. Es kann in einem Garten kein Überangebot an Nistkästen geben, denn die Vögel grenzen ihre Reviere selbst ab; überzählige Kästen werden dann oftmals von Insekten, besonders gern von friedfertigen Hummeln angenommen. Auch helfen dichtes Gestrüpp und Beeren tragende Pflanzen den Vögeln, gut über den Winter zu kommen.

Stehen gelassene Stängel von Stauden und Sommerblumen nutzen der größten Gruppe der tierischen Gartenhelfer den Käfern und anderen Insekten. Wichtig ist, dass im Garten immer eine genügend große Fläche mit Laub oder Häckseln bedeckt ist: Hier überwintern vor allem die Blattlaus-Vertilger. In kleinen Löchern oder hohlen Stängeln überwinternden Insekten kann auf vielerlei Arten geholfen werden. Hohle Schilf- oder Bambusstängel sind wiederum nicht nur Bruträume, sondern auch prima Überwinterungshilfen. Eine interessante, zudem sehr dekorative Variante ist das Insektenhotel aus Walnussschalen. Dazu werden die Hälften von Walnussschalen wieder zusammengeklebt. Lassen Sie am Nabelfleck eine kleine Öffnung und leimen Sie die Nussschalen in einen kleinen Holzrahmen ein. Und fertig ist ein Insektenunterschlupf und zugleich echter Hingucker im winterlichen Garten. Ganz einfach selbst zu basteln sind die so genannten Insektenhölzer. Hierfür genügen einfache Holzreste, die natürlich nicht imprägniert sein dürfen. Am besten geeignet ist Hartholz, da die Löcher beim Bohren saubere Ränder behalten. Da Insekten die Röhren rückwärts aufsuchen, nehmen Sie keine ausgefransten Löcher an. In den einzelnen Hölzern sollten Löcher verschiedener Weiten (zwischen 2 und 8 mm) angebracht werden, um für möglichst viele Insektenarten interessant zu sein. Insekten messen den Querschnitt der Röhre aus und nehmen nur ihrer Art entsprechende Größen an. Der beste Aufhängeort ist unter dem Dach einer Laube in Südrichtung. Und zum Abschluss: Eine Trockenholzhecke oder ein Totholzhaufen ist für viele große und kleine Tiere eine gute Hilfe. Hier kann auch der Igel, als gern gesehener mäuse- und schneckenvertilgender Gartengast, sein Winterquartier bauen.

Weitere Informationen zu Überwinterungshilfen auch für andere Tierarten, Bauanleitungen für Nistkästen, zur Förderung von Nützlingen im Garten u. a. erhalten Sie beim Umweltamt der Stadt Alsdorf - Telefon: 02404-50300.

Kontakt

Eleonore Prömpers 

Stadt Alsdorf
A 61 Amt für Planung und Umwelt

Hubertusstraße 17
D-52477 Alsdorf

Telefon: 0 24 04 / 50 - 300
Fax: 0 24 04 / 50 - 411 
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