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Terrasse

Terrassenüberdachung

Gemäß § 65 Abs. 1 Nr. 8b Landesbauordnung NRW (BauO NRW) ist die Herstellung einer Terrassenüberdachung mit einer Fläche bis zu 30 m² und einer Tiefe bis zu 3,00 m genehmigungsfrei.

Die Genehmigungsfreiheit kann durch eine Ortssatzung (Gestaltungssatzung) oder durch einen Bebauungsplan eingeschränkt sein. Daher ist es erforderlich, vor Errichtung der Terrassenüberdachung die Genehmigungsfreiheit abzuklären.

Bei einer Tiefe von mehr als 3,00 m, selbst wenn die Fläche von 30 m² unterschritten wird, ist für die Terrassenüberdachung ein Bauantrag einzureichen.

Gemäß § 70 Abs. 2 BauO NRW benötigt die Entwurfsverfasserin oder der Entwurfsverfasser keine Bauvorlageberechtigung. Die Bauherrin oder der Bauherr kann somit den Bauantrag selber erstellen und einreichen.

Durch die Terrassenüberdachung wird eine Abstandfläche ausgelöst. Die Terrassenüberdachung muss somit einen Abstand von mind. 3,00 m zu den Nachbargrenzen einhalten. 

Ist dies nicht möglich (Reihenhaus, Doppelhaushälfte) kann die Terrassenüberdachung mit Zustimmung des Eigentümers des Nachbargrundstückes bzw. den Eigentümern der Nachbargrundstücke grenzständig erstellt werden. Die grenzständige Bebauung muss dann mit einer Baulast zur Anbauverpflichtung oder mit einem privatrechtlichen Vertrag, der im Wesentlichen dem Inhalt der Baulast entsprechen muss, gesichert werden.

Bei einer an ein Wohnhaus angebauten Terrassenüberdachung handelt es sich um einen Teil eines Gebäudes, für den die Anforderungen des § 31 Abs. 1 Nr. 1 BauO NRW gelten. Somit muss eine Gebäudeabschlusswand entlang der Nachbargrenze errichtet werden. Die Gebäudeabschlusswand muss bis unter die Dachhaut der Terrassenüberdachung geführt werden. 

 

Bauantragsunterlagen für das vereinfachte Genehmigungsverfahren gemäß § 68 BauO NRW:

Download:

  • Flurkarte nicht älter als 6 Monate (erhältlich beim Katasteramt der Städteregion Aachen, Zollernstraße 10)
  • Lageplan (Maßstab 1:500 oder 1:250), evtl. vergrößerte Ausschnittskopie aus der Flurkarte
  • Bauzeichnungen M 1:100 – Ansicht, Grundriss, Schnitt- mit Bemaßung
  • Berechnung des umbauten Raumes und der Nutzfläche
  • Angabe der veranschlagten Herstellungskosten

Sollte das Bauvorhaben im Bereich eines rechtskräftigen Bebauungsplanes liegen, kann auch das Freistellungsverfahren gemäß § 67 BauO NRW durchgeführt werden.

Gebühren:
Die Genehmigungsgebühren belaufen sich auf 6,00 Euro je 1.000,00 Euro Herstellungskosten mindestens jedoch 50,00 Euro.

Kontakt

Jörg Hansen

Stadt Alsdorf
A 63 Bauordnungsamt

Hubertusstr. 17
D-52477 Alsdorf

Telefon: 0 24 04 / 50 - 442
Fax: 0 24 04 / 57 999 - 442
E-Mail: joerg.hansen@alsdorf.de

Kontakt

Marion Malmes

Stadt Alsdorf
A 63 Bauordnungsamt

Hubertusstr. 17
D-52477 Alsdorf

Telefon: 0 24 04 /  50 - 341
Fax: 0 24 04 / 57 999 - 341
E-Mail: marion.malmes@alsdorf.de

Kontakt

Hubert Tylla

Stadt Alsdorf
A 63 Bauordnungsamt

Hubertusstr. 17
D-52477 Alsdorf

Telefon: 0 24 04 /  50 - 207
Fax: 0 24 04 / 57 999 - 207
E-Mail: hubert.tylla@alsdorf.de

Kontakt

Frau Nguyen

Stadt Alsdorf
A 63 Bauordnungsamt

Hubertusstraße 17
D-52477 Alsdorf

Telefon: 0 24 04 / 50 - 382
Fax: 0 24 04 / 57 999 - 382

E-Mail
MyPhung.Nguyen@alsdorf.de

Kontakt

Fragen zur Ortssatzung/
Bebauungsplan 


Waltraud Büter

Stadt Alsdorf
A 61 Amt für Planung und Umwelt

Hubertusstraße 17
D-52477 Alsdorf

Telefon: 0 24 04 / 50 - 353
Fax: 0 24 04 / 57 999 - 353
E-Mail: waltraud.bueter@alsdorf.de

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