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Startschuss gefallen: Bau des Jobcenters an der Hubertusstraße hat begonnen




Zwar war der Boden auf dem ehemaligen „Weidnerparkplatz“ an der Alsdorfer Hubertusstraße angesichts der aktuellen Hitze reichlich trocken, doch etwas Erde konnten die Akteure beim symbolischen ersten Spatenstich immerhin aufwerfen. Mit schwererem Gerät wird es nun weitergehen, denn auf dem Gelände gegenüber des Cinetowers sind damit die Arbeiten für einen imposanten Bau gestartet, der zügig wachsen soll: Bereits Ende kommenden Jahres sollen im neuen Jobcenter Kunden für den gesamten Nordkreis betreut werden.

„Wir haben es in Alsdorf in den vergangenen Jahren geschafft, zahlreiche Lücken zu schließen, die noch eine Folge der Nachwehen der Zechenschließung waren – jetzt folgt ein ganz besonderes Stück der Arrondierung mitten im Zentrum“, zeigte sich Alsdorfs Bürgermeister Alfred Sonders zum Startschuss erfreut. „Eine lange Jahre brachliegende Fläche wird nun in eine hervorragende Nutzung gebracht! Ich bin froh, dass wir uns in bester kommunaler Abstimmung auf diesen Standort festgelegt haben.“ Die Fläche sei verkehrsgünstig gelegen, betonte Sonders. Viele Parkplätze stehen im Umfeld zur Verfügung, auch die Anbindung an Bus und Bahn sei besonders gut. „Mit dem Rathaus, dem Ärztehaus und zahlreichen Banken in der Nähe bildet das Jobcenter künftig eine gute Dienstleistungsachse.“ Auch wertvolle Impulse für den umliegenden Handel und Gastronomie werde dieser Neubau mit sich bringen.

Stefan Graaf, Geschäftsführer des städteregionalen Jobcenters, unterstrich ebenfalls den Wert der Standortwahl. „Heute nimmt etwas konkrete Formen an, das wir vier Jahre lang geplant haben. Wir haben dabei über die kommunalen Kirchtürme hinausgedacht und eine sehr zentrale Adresse für den Nordkreis gefunden. Hier können wir unsere Dienstleistung sehr gut zu den Menschen bringen.“

Rund 13.000 Personen werden künftig in dem Gebäude betreut, das die Stadtentwicklungsgesellschaft Alsdorf realisiert. Dessen Technische Geschäftsführerin Kathrin Koppe skizzierte vor zahlreichen Gästen – darunter Städteregionsrat Tim Grüttemeier, der Herzogenrather Bürgermeister Christoph von den Driesch, sein Würselener Amtskollege Arno Nelles und der Baesweiler Erste Beigeordnete Frank Brunner – den Bau. Auf 5.000 Quadratmetern Nutzfläche sollen in dem viergeschossigen, modernen Gebäude mit begrüntem Flachdach 150 Einzelbüros entstehen. Zusätzliche offene, so genannte „Inselarbeitsplätze“ werden im lichtdurchfluteten und barrierefrei gestalteten Eingangsbereich entstehen. Rund 15 Millionen Euro soll der Bau kosten, in den das Jobcenter als Mieterin einziehen wird. 

(apa 12.08.2020)

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