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NRW-Ministerin Ina Scharrenbach überreicht Förderbescheid in der Kraftzentrale




Im Rahmen einer Bereisung des Rheinischen Reviers hat Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bauen und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen, die Stadt Alsdorf besucht. Dort wurde sie von Bürgermeister Alfred Sonders in der Kraftzentrale begrüßt. Der Ort war passend gewählt, denn die Ministerin hatte den abschließenden Förderbescheid für die Herrichtung der Kraftzentrale zum Kultur- und Bildungszentrum (KuBIZ) aus Mitteln der Städtebauförderung des Landes NRW mitgebracht. Dieser fiel höher aus als avisiert. Auf die Fördersumme in Höhe von drei Millionen Euro hatte das Land kurzfristig weitere 750.000 Euro gepackt! Als besondere Hilfe in Zeiten von Corona. „Wir wissen, dass viele Kommunen derzeit große Schwierigkeiten haben, Eigenanteile für städtebauliche Investitionen aufzubringen, die wollen wir nicht alleine lassen!“ Aus dem jüngst aufgelegten „NRW-Programm I“ stammen diese zusätzlichen Mittel. „Mit diesem Programm wollen wir den Kommunen helfen, damit sie auch in diesen Zeiten wichtige Stadtentwicklungen auf den Weg bringen können“. Von der Kraftzentrale zeigte die Besucherin sich angetan. Und nicht nur von der, denn auch ein Blick über das Anna-Gelände gehörte zum kurzen Rundgang. „Dass hier ein Gelände von 50 Hektar so imposant umgewandelt werden konnte, ist mehr als beachtlich.“ Im Grunde sei die gesamte Stadt „eine große Kraftzentrale. Sie lebt von der Kraft ihrer Bürgerinnen und Bürger. Davon, dass die Menschen mitdenken und mitmachen!“

Bürgermeister Alfred Sonders dankte in seinem Rückblick auf die Entwicklung des Johannes Rau Kultur- und Bildungszentrums für die Förderung. „Das Land hat uns nie im Stich gelassen, auch nicht, als es schwer wurde.“ Mehr als 18 Millionen Euro aus Landes- und Bundesmitteln sind nach Alsdorf geflossen, die Stadt musste einen Eigenanteil von rund 40 Millionen aufbringen. Abzüglich rund  sechs Millionen Euro, die durch die Vermarktung der Altbaustandorte von Gymnasium und Realschule in Ofden erzielt werden konnten. „Dafür hat die Stadt zwei tolle Schulen mit allen neuen Fachräumen, drei neue Turnhallen unter dem benachbarten Schulneubau, eine Musikschule am Dalton-Gymnasium, die allen Kindern offensteht, sowie einen einzigartigen Veranstaltungsraum mit Stadtteilküche, Foyer in historischem Ambiente und hochmodernem Veranstaltungskubus bekommen.“ Auch multifunktionale Konferenzräume und Lehrküchen gibt es, die von vielen Nutzern – unter anderem die Volkshochschule und die städtischen Chöre -  gerne angenommen werden. „Hier ist ein richtiger Bildungscampus entstanden“, sagte Sonders. In Nachbarschaft des außerschulischen Lernortes Energeticon und des geplanten Hallenbades formt das KuBiZ mit dem bevorstehenden Neubau der Werkstatt für Kunst und Kultur, der Grundschule und zwei Kindergärten „ein in der Region einzigartiges Kultur- und Bildungsensemble, das in den nächsten Jahren noch viel Gutes für die Entwicklung der Stadt Alsdorf mit sich bringen wird!“

Ihren Besuch dokumentierte die NRW-Ministerin an besonderer Stelle: mit einem Eintrag in das Goldene Buch der Stadt Alsdorf. 

(apa 15.07.2020)

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