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Treffpunkte für Alt und Jung: Projekt "Starke Mitte Alsdorf - Vernetzungsachsen und Identitätsplätze" mit Zuwendungen aus dem Förderprogramm des Landes NRW "Zuweisungen für Investitionen an Gemeinden zur Förderung von Quartieren mit besonderem Entwicklungsbedarf"


Platz zum Verweilen: Das "Sitz-A " mit Wippe auf dem Denkmalplatz wurde von Bürgermeister Alfred Sonders (3.v.l.) offiziell eingeweiht.

Mehr Aufenthaltsqualität in der Stadt und neue Treffpunkte schaffen – die neuen Identitätsplätze in Alsdorf sind ein weiterer Baustein der Innenstadtentwicklung, die in den letzten Jahren Stück für Stück systematisch vorangetrieben wurde. Auf der Grundlage des vom Rat einstimmig beschlossenen fortgeschriebenen „Integrierten Handlungskonzeptes“ (InHK), das maßgeblich vom Büro für sozialwissenschaftliche Analysen und Planungen Dr. Joussen (Eschweiler) und der Planungsgruppe MWM (Aachen) entwickelt wurde, hat die Stadt Alsdorf verschiedene Förderanträge gestellt, die die bereits erzielten sozialen und städtebaulichen Erfolge im Programmgebiet „Soziale Stadt Alsdorf Mitte“ für die Zukunft sichern und zur weiteren Verbesserung der Lebenssituation der Bevölkerung im Quartier Alsdorf Mitte beitragen sollen.
Vordergründig wurde mit dem fortgeschriebenen InHK grundsätzlich die Teilnahme am Programm „Starke Quartiere - Starke Menschen“ angestrebt, das den Fokus deutlich auf soziale Förderprojekte legt. Für den Gesamterfolg des Handlungskonzeptes sind aber auch städtebauliche Begleitmaßnahmen unverzichtbar. Eine solche städtebauliche Komponente stellt die Schaffung der Vernetzungsachsen und die Einrichtung der Quartiersplätze dar, die im Rahmen des Landesprogramms „Zuweisungen für Investitionen an Gemeinden zur Förderung von Quartieren mit besonderem Entwicklungsbedarf“ im November 2016 als Einzelprojekt „Starke Mitte Alsdorf – Vernetzungsachsen- und Identitätsplätze“ mit einer Landeszuwendung bedacht wurde.
Durch einen ämterübergreifenden Planungsprozess in der Stadtverwaltung konnte das dem Zuwendungsbescheid zugrunde liegende Konzept weiterentwickelt und konkretisiert werden, so dass es neben den bereits vorgesehenen Sitzmöbeln zusätzlich um Spielgeräte für Kinder verschiedenen Alters erweitert wurde. Am Ende des Planungsprozesses standen neben verschiedenen „Sitz-As“ auch Rutschen-Elemente und Federwippen in A-Form für Kleinkinder und eine Kletterwand für ältere Kinder. Hierdurch wird den Zielen der Stadt Alsdorf entsprochen, die durch das vom Rat beschlossene Leitbild „Alsdorf die Familienstadt“ vorgegeben wurde. Auf Grundlage der entsprechenden Beschlüsse des Ausschusses für Stadtentwicklung und des Rates wurde dieses Konzept überwiegend im Jahr 2018 realisiert.
Im Stadtgebiet befinden sich nun an 9 Aufstellorten insgesamt 5 kleine „Sitz-As“, 1 großes „Sitz-A“, 10 Federwippen, 1 Kletterwand und 3 Rutschen. Mit den aufgestellten Elementen wird eine verbesserte Verknüpfung der 4 Teilquartiere für Wohnen, Versorgung, Freizeit , Bildung und Kultur entlang der Hauptverbindungsachsen vom Rathaus über die Otto- Wels-Straße, über Denkmalplatz und Bahnhofstraße, den Annapark bis hin zum Kultur- und Bildungszentrum erreicht. Gleichzeitig erfolgt durch die identitätsstiftenden und verbindenden Elemente eine Aufwertung durch die Überbrückung der städteräumlichen Brüche.
Entlang der Vernetzungsachsen soll auch den kleinsten Einwohnern und Besuchern des Quartiers eine attraktive Umgebung geboten werden. Während Eltern und Großeltern durch die neuen Sitzmöbel die Zeit zwischen Einkauf und Terminen zum gemeinschaftlichen Innehalten an zentralen Plätzen im Quartier nutzen können, können die Kinder und Enkelkinder in unmittelbarer Nähe die neuen Spielgeräte ausprobieren.
Grundlage des Bewilligungsbescheides war eine Kostenschätzung der o.g. planenden externen Büros in Höhe von
365.000 Euro. Durch die jetzt umgesetzte Variante konnten die Gesamtkosten auf ca. 245.000 Euro reduziert werden. Der städtische Finanzierungsanteil beträgt 10 Prozent der Gesamtkosten, 90 Prozent werden durch Landesmittel finanziert.

Die Stadt Alsdorf hat so für einen Eigenanteil von nur einmalig 25.000 Euro zahlreiche Verweilplätze für Eltern oder Großeltern mit Kindern geschaffen, an denen entlang man durch die Innenstadt schlendern und pausieren kann. Hier sind nicht einfach ein paar „As“ für teures Geld als Sichtpunkte ohne Zweck aufgestellt worden, sondern funktionelle Sitz- und Spielflächen zum Aufenthalt entstanden, die gleichwohl so nur in Alsdorf zu finden sind.

Die Standorte:

Rathaus kl. Sitz-A, Federwippe
Otto-Wels-Str. vor ABBBA Rutsche, Federwippe
Denkmalplatz gr. Sitz-A, Rutsche, Federwippe
Bahnhofstr. vor Parfümerie Becker kl. Sitz-A, Federwippe
Bahnhofstr. vor Radiologie kl. Sitz-A, Federwippe
Bahnhofstr. vor Knappschaft kl. Sitz-A, Federwippe
Anna-Platte neben Fördergerüst kl. Sitz-A, Rutsche, Federwippe
Annapark Spielplatz Kletterwand, Federwippe
Carl-von-Ossietzky-Str.
Spiel- und Treffplatz 2 Federwippen

(apa 27.02.2019)

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Citymanagement 

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