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Lesung von Heinrich Peuckmann "Tim und Anna fahren ein"


Erinnerungen an die Zechenzeit: Heinrich Peuckmann hat sie auch in einem Buch für Kinder verarbeitet, aus dem er jetzt in der Alsdorfer Bücherei vorgelesen hat.

Einen besonderen Farbtupfer hat der Dortmunder Autor Heinrich Peuckmann jetzt im Jahresprogramm „25 Jahre nach dem Ende des Bergbaus – Alsdorf entdeckt sich neu“ gesetzt. In zwei Lesungen in der Alsdorfer Stadtbücherei hat der hauptberufliche Lehrer Grund- und Gesamtschülern die Zeit näher gebracht, in der die Arbeitswelt unter Tage auch in Alsdorf für die Menschen zum Alltag gehörte.                                                    

„Tim und Anna fahren ein“ heißt das reich bebilderte Buch, in dem Peuckmann eigene Erinnerungen an die Kindheit im Ruhrpott schildert. Wie sein Opa einst unter Tage zusammen mit einem Transportpferd die Kohle beförderte und wie anstrengend das Leben eines Bergmanns war. In kindgerechten Texten, die bei seinem jungen Publikum bestens ankamen. „Mein Opa hat auch so gearbeitet“, wusste manches Kind zu berichten. Gut eine Stunde dauerte die von der Energie- und Wasserversorgungsgesellschaft (EWV) unterstützte Lesung, an deren Ende die Kinder auch Fragen stellen durften. Für die etwas älteren Besucher aus der Gesamtschule hatte Heinrich Peuckmann ein Sach- und Geschichtenbuch zum Thema Bergbau zur Hand, das ebenfalls zahlreiche Einblicke in eine für die junge Generation kaum noch greifbare Zeit bot. 

(apa 03.04.2017)

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